Ich bin 1964 in Genf geboren, wo ich auch aufgewachsen bin und meine Schul- und Studienjahre absolviert habe. Das Malen und Zeichnen zählte bereits in der Schule zu meinen Lieblingsfächern. In meiner Jugend habe ich den innerlichen Maldrang und meine grosse Neugier immer wieder in diversen Kursen kanalisiert. Während dieser intensiven und kunstbetonten Zeit habe ich verschiedene Techniken ausprobiert, wie das Malen mit Öl, Kohle, Tinte und auf Seide. Heute bevorzuge ich die Acryl- und Aquarellfarben für meine Bilder.  

 

1988 zog ich in die Deutschschweiz um, wo ich noch heute mit meiner Familie in Baden-Rütihof lebe. Jahrelang besuchte ich den Malkurs von Maria Mohos in Brugg. Dort konnte ich meine Freude nicht nur beim Aquarellieren sondern auch am Experimentieren mit Acrylfarben ausleben. 

 

Aquarell

Ein Aquarell-Bild fange ich meistens mit der Beobachtung eines Musterbildes oder echten Blumen und Obst an. Nach einigen Skizzen wird das Objekt auf die Seite gelegt und frei weitergemalt. Ich benütze gerne die sogenannte "Waschtechnik". Wenn die Farben noch feucht sind, wird das Papier unter die Dusche gestellt. Die starken Farben werden somit gewaschen. Durch diese Prozedur versuche ich einen Zufallseffekt zu erzeugen. Danach wird das Bild retuschiert und manchmal ein zweites Mal gewaschen, bis zur Vollendung des Bildes.

 

Acryl

Mit den Acryl-Farben male ich oft ohne Vorbilder, wenn es sich um abstrakte Sujets handelt. Ich liebe kräftige Farben und kombiniere sie oft in meinen Bilderkompositionen. Dazu mag ich das Experimentieren mit anderen Materialen wie Sand, Muschel, Paste, Papier. Anders als beim Aquarellieren lässt sich ein Bild immer retuschieren, sogar noch Jahre später. 

 

Ob mit Aquarell- oder Acrylfarben, oder unterschiedlichsten Materialen: Es ist die Abwechslung, die für mich das Gestalten eines Bildes kreativ ansprechend und unendlich spannend macht. Mit den Acrylfarben versuche ich einerseits Kraft und Energie und andererseits mit den Aquarellfarben Leichtigkeit und Transparenz auszudrücken. Es soll  ein unerhörtes Spannungsfeld entstehen, das den Besucher zum intensiveren Eintauchen in meine Bildwelten einlädt. Und Sie, was meinen Sie? 

Kopieren

Während meines Studiums in der Handelsschule in Genf konnte ich in meinen Jungen Jahren einen Malkurs im Collège Calvin besuchen. Ich vertiefte meine Malkenntnissen in Oel, indem ich berühmte Bilder kopierte und ein Gespür für Farben und Form bekam. 

Hier einige Sätze von bekannten Künstlern wegen "Kopieren" in der Malerei: 

"Nur Gott kreiert; alle anderen kopieren" - Michelangelo 

"Das einzige Prinzip in der Kunst ist zu kopieren, was du siehst" - August Rodin 

"Du musst zuerst fähig sein, Motive genau zu kopieren, bevor du abweichst" - Damien Hirst 

"Habe nicht Angst zu kopieren! Die originalste Künstler haben alle kopiert" - John Sloan